MOSEL-Wild  - Neues Qualitätsprodukt der Dachmarke Mosel

Die erhöhte Wildpopulation richtet in Weinbergen massive Schäden an, oft verbunden mit erheblichen finanziellen Einbußen für die betroffenen Winzer. Jäger nutzen Wild nachhaltig, darüber hinaus erhalten und pflegen sie die Lebensräume der Wildtiere und sorgen für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Mittlerweile bieten eine große Anzahl von Metzgereien entlang der Mosel Wildprodukte an.

 

Fleischermeister Heino Fritzen aus Maring-Noviand ist Wildbretbeauftragter des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Zusammen mit seinem Kollegen Karl Müller aus Mehring, ebenfalls Fleischermeister und ehemaliger Wildbretbeauftragter des Landkreises Trier-Saarburg, hat er sich für den neuen Qualitätsbaustein „Mosel-Wild“ der Dachmarke Mosel eingesetzt.

 

Karl Müller weiß aus eigener Erfahrung als Gastronom, dass „regionale Wildprodukte und hochwertige Moselweine eine gelungene Kombination sind, die Gastronomen und Winzer für ihre Gäste und Kunden in Wert setzen können“.

 

Die strengen Qualitätskriterien wurden von Vertretern des Veterinäramtes der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, der HWK Trier und dem Kreisjagdmeister festgesetzt, bevor die Steuerungsgruppe der Regionalinitiative  dem Kriterienkatalog zustimmte.

 

Nun können Metzgereien in der Gebietskulisse der Dachmarke Mosel das Qualitätszeichen  der Regionalmarke für Wild und Wildprodukte verwenden, wenn die in dem Kriterienkatalog festgelegten Bestimmungen zur Qualität, Herkunft und Erzeugung sowie die Bestimmungen über Verfahren und Zeichenverwendung erfüllt sind.

 

Nach erfolgreicher Zertifizierung durch ein Prüfteam sind die Unternehmen berechtigt, Wild und Wildprodukte mit dem Qualitätszeichen „Zertifizierte Qualität – Initiative Mosel“ zu kennzeichnen. Sie erhalten ein Zertifikat und ein Hausschild  und dürfen das Qualitätszeichen für Werbemaßnahmen einsetzten.

 

Heino Fritzen sagt: „Wildschwein gibt es praktisch das ganze Jahr über, da die Schonzeiten für diese Wildart aufgrund der starken Population aufgehoben wurden. Reh und Hirsch kann man von den Sommermonaten an bis zum Winter frisch bekommen. Ansonsten besteht fast immer die Möglichkeit, tiefgekühlte Ware zu erstehen. Wildfleisch wird im Grunde genauso behandelt wie jedes andere Fleisch auch. Man kann spezielle, wildtypische Gewürze verwenden, aber Pfeffer und Salz reichen ebenso. Wildbret eignet sich übrigens hervorragend zum Grillen“.

 

Durch die natürliche Lebensart des Wildes ist Wildfleisch besonders gesund. Freilebendes Wild frisst aus dem reichhaltigen Angebot der Natur. Das fettarme Wildfleisch zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen aus. Es ist besonders reich an Eisen und Zink sowie den Vitaminen B5 und B12. Dabei treibt Wildfleisch den Cholesterinspiegel nicht in die Höhe und liefert essenzielle Fett- und Aminosäuren für eine gesunde Ernährung. Aufgrund seiner speziellen Eiweißzusammenstellung ist es außerdem leicht verdaulich und liegt damit voll im Trend einer zeitgemäßen und gesundheitsbewussten Ernährung.

 

MOSEL-Wild steht als regionales Produkt für kurze Transportwege, optimale Frische und höchste Qualität und bietet nachhaltigen Fleischgenuss direkt aus der Natur.

 

Am 10. März 2015 wurden im Rahmen des Moselkongresses im Kloster Karthaus in Konz folgende Metzger ausgezeichnet:

 

Landgasthaus und Metzgerei Müller

Bachstraße 35, 54346 Mehring, Tel. 06502-99123, landgasthaus@mueller-mehring.de

 

Fleischerei Fritzen

Brunnenstraße 2, 54484 Maring-Noviand, Tel: 06535-392, fleischerei-fritzen@t-online.de

 

Andrè Eiserloh

Andreasstraße 38, 54472 Longkamp, Tel: 06531 2798, nahundfrisch-eiserloh@t-online.de

 

 

Interessente Metzgereien  wenden Sich an 

Herrn Dr. Matthias Schwalbach, Leiter Wirtschaftsförderung in der Handwerkskammer Trier,
Loebstraße 18 , 54292 Trier, Tel.: 0651 207-352, mschwalbach@hwk-trier.de

 

 

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